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Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz Ausländerbeschäftigungsgesetz
20.05.2026
ArbeitInneres und Recht

Kurz gesagt

Der Beschluss des österreichischen Nationalrats erlaubt es Familienangehörigen von Drittstaatsangehörigen mit internationalem Schutz, einfacher einen Aufenthaltstitel zu erhalten. Zudem verkürzt er bestimmte Entscheidungsfristen bei der Erteilung von Aufenthaltstiteln und regelt, wann und wie lange Antragsteller arbeiten dürfen, während ihr Antrag bearbeitet wird.

Ausführlicher

Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz sowie das Ausländerbeschäftigungsgesetz zu ändern. Eine wesentliche Änderung betrifft die Familienzusammenführung: Es wurde ein neuer Aufenthaltstitel, die "Rot-Weiß-Rot – Karte plus", eingeführt, der speziell für Familienangehörige von Personen gilt, denen in Österreich internationaler Schutz zuerkannt wurde. Die Anforderungen für die Familienzusammenführung sind erleichtert, besonders für Eltern von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Außerdem wurde festgelegt, dass in speziellen Fällen Quotenplätze für den Aufenthalt erforderlich sind, was je nach Wohnort des Antragstellers bestimmt wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einführung einer Entscheidungsfrist von 90 Tagen für die Bearbeitung von Anträgen auf Aufenthaltstitel. Diese Frist kann in komplexen Fällen um bis zu 30 Tage verlängert werden. Darüber hinaus wird es unter bestimmten Umständen möglich sein, Anträge elektronisch zu stellen, dies hängt jedoch von den technischen Möglichkeiten ab. 

Das Ausländerbeschäftigungsgesetz enthält auch neue Regelungen: Personen, die ihren Arbeitgeber wechseln möchten, können in Zukunft nach einer Frist von 45 Tagen die neue Beschäftigung vorläufig aufnehmen. Falls der Arbeitgeberwechsel geprüft wird, kann die Frist verlängert werden. Zudem wird Personen mit bestimmten Aufenthaltstiteln im Falle von Arbeitslosigkeit eine sechsmonatige Frist für die Arbeitssuche eingeräumt, die um weitere drei Monate verlängert werden kann, wenn der vorherige Arbeitgeber schlechte Arbeitsbedingungen geboten hat.

Klassifizierungen

Inneres und Recht

Asyl, Migration & Staatsbürgerschaft

Arbeit

Arbeitsmarktpolitik & AMS

Schlagwörter

Arbeitsmarkt, Aufenthalt, Ausländerbeschäftigung, Beschäftigungsgesetz, Migration, Niederlassung

Reden
Eine Übersicht der Reden von Abgeordneten zu diesem Beschluss im Nationalrat. Die Pro- und Contra-Daten sind dem Datensatz des Parlaments entnommen und entsprechen nicht zwangsläufig dem Abstimmungsverhalten der Partei.

02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In ihrer Rede betont Bundesrätin Mag. Bernadette Kerschler die Notwendigkeit einer einheitlichen europäischen Lösung zur Bewältigung von Herausforderungen in Grenzregionen, insbesondere im Zusammenhang mit Migration. Sie kritisiert die fehlenden Lösungen der FPÖ trotz deren politischer Verantwortung und fordert konkrete Maßnahmen für mehr Rechtssicherheit und bessere Organisation in Europa. Kerschler unterstreicht die Wichtigkeit von Kooperation und gemeinsamer Verantwortung, um Fortschritte in schwierigen geopolitischen Zeiten zu erzielen.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Sandra Jäckel von der FPÖ kritisiert den EU-Asyl- und Migrationspakt und die österreichische Regierung scharf. Sie behauptet, der Pakt legalisiere illegale Migration und verschärfe die bestehenden Probleme. Jäckel fordert einen konsequenten Grenzschutz und argumentiert, dass die Regierung die Sicherheit der Bevölkerung vernachlässige, während sie sich Brüssel unterwerfe.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Sebastian Stark, Abgeordneter der ÖVP, betont in seiner Rede, dass die Koalition die Migrationsherausforderungen besser bewältigt als frühere FPÖ-Innenminister und verteidigt die Einführung europäischer Außengrenzverfahren und Rückkehrzentren. Er kritisiert die FPÖ für ihre Empörungspolitik und hebt hervor, dass durch strenge, aber gerechte Asylregeln signifikante Fortschritte erzielt würden, während er die populistische Rhetorik und Radikalisierung der FPÖ ablehnt.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede korrigiert Andreas Arthur Spanring die Aussage anderer Redner, dass sich 7.000 bis 8.000 Personen in Österreich in der Grundversorgung befinden würden. Er gibt an, dass es tatsächlich 48.000 bis 53.000 Personen sind. Diese Zahlen bestreitet der Bundesminister, was zu einer lebhaften Diskussion im Bundesrat führt.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Dominik Reisinger die FPÖ für ihre polemische und spaltende Rhetorik, insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema Migration. Er lobt den Asyl- und Migrationspakt der EU als wichtigen Schritt für ein einheitliches Asylsystem in Europa, das klare Regeln, eine faire Verteilung von Schutzsuchenden und den Schutz unbegleiteter Kinder ab Tag eins sicherstellen soll. Reisinger betont, dass die SPÖ für lösungsorientierte Politik steht, während er der FPÖ vorwirft, Probleme lediglich auszunutzen.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Werner Gradwohl vehement das sogenannte Asyl- und Migrationspakt-Anpassungsgesetz als einen Angriff auf die österreichische Souveränität und warnt vor einer zentralistischen Migrationspolitik aus Brüssel. Er argumentiert, dass das Gesetz die nationale Asylpolitik aushöhlt, illegale Migration fördert und Österreich zu einem Sozialamt für die Welt machen könnte. Gradwohl fordert stattdessen die Begrenzung von Migration, sichere Grenzen und konsequente Abschiebungen.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In ihrer Rede thematisiert Bundesrätin Julia Deutsch die Bedeutung der sofortigen Obsorge für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Österreich. Sie kritisiert die Sprachpolitik der FPÖ und hebt hervor, dass ab dem ersten Tag der Ankunft die Kinder- und Jugendhilfe die Obsorge übernehmen soll, um Kinder zu schützen und ihre Rechte zu wahren. Dies sei ein wichtiger Schritt für Kinderschutz und Rechtssicherheit im Rahmen des EU-Asyl- und Migrationspaktes.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Mag. Gerhard Karner, österreichischer Innenminister, sprach über die europäische Asylpolitik und deren nationale Umsetzung. Er betonte die Notwendigkeit eines funktionierenden EU-Außengrenzschutzes und erläuterte Maßnahmen zur Reduzierung von Asylwerbern und zur Verbesserung der Abschiebepraxis. Karner hob Fortschritte bei der Kontrolle und Bearbeitung von Asylanträgen hervor und forderte eine sachliche Debatte über die Asylpolitik.
formalüberzeugendoptimistischpräzisehöflichkonstruktivintensiv

02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Bundesministerin für Justiz, Dr. Anna Sporrer, sprach über das neue Gesetz zur Obsorge unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Österreich, das eine schnellere Zuweisung einer Vertrauensperson ab dem ersten Tag sicherstellen soll. Ziel ist es, das Kindeswohl zu schützen und klare Entscheidungen in Bereichen wie Gesundheit und Ausbildung zu ermöglichen. Sie betonte zudem die Bedeutung der Menschenrechte und wandte sich gegen die Normalisierung rechtsextremer Diskurse im Parlament.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Bundesrat Harald Himmer die Verwendung eines Ausdrucks der Identitären Bewegung durch die FPÖ und betont, dass solche Provokationen den politischen Diskurs nicht voranbringen. Er verteidigt die Asyl- und Migrationspolitik der Bundesregierung, die schrittweise an Lösungen arbeitet, und stellt klar, dass pauschale Versprechungen wie die der FPÖ wenig bringen. Himmer unterstreicht die Bedeutung konkreter Maßnahmen wie den Familiennachzugsstopp und den Außengrenzschutz, trotz Kritik der Opposition.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Andreas Guggenberger heftig den EU-Asyl- und Migrationspakt, den er als Kapitulation vor illegaler Migration bezeichnet. Er wirft der Regierung vor, die Kontrolle über die Asylpolitik an die EU abzugeben und die Sicherheit Österreichs zu gefährden. Zudem bemängelt er die aus seiner Sicht unzureichende Abschiebepraxis und fordert eine Politik, die die Interessen der österreichischen Bevölkerung in den Vordergrund stellt.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Michael Wanner von der SPÖ die FPÖ für deren Angstpolitik und widersprüchlichen Standpunkte zur Asylpolitik. Er hebt hervor, dass viele Zuwanderer gut integriert sind und betont die Notwendigkeit gemeinsamer europäischer Lösungen. Wanner plädiert für eine Asylpolitik, die Humanität, Ordnung und klare Regeln auf europäischer Ebene kombiniert, und verurteilt rechtsextreme Tendenzen.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Bundesrätin Antonia Herunter von der ÖVP betont in ihrer Rede die Bedeutung eines neuen Gesetzespakets, das Null Toleranz bei Missbrauch zeigt, die Systeme vor Überlastung schützt und Hilfe für Bedürftige gewährleistet. Sie hebt die Einführung von Außengrenzverfahren und Rückkehrzentren hervor und diskutiert die Maßnahmen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen auf der Flucht. Zudem kritisiert sie die Rhetorik der Opposition bezüglich der Staatsbürgerschaft und betont die Verantwortung, klare Regeln auf nationaler und europäischer Ebene zu schaffen.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Verena Schweiger kritisiert die FPÖ für den Umgang mit Ordnungsrufen im Parlament und betont die Wichtigkeit der Einhaltung parlamentarischer Regeln. Sie lobt eine neue gesetzliche Regelung zur Obsorge für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als dringend notwendig und unterstreicht, dass Kindeswohl über Herkunft stehen sollte. Abschließend weist sie auf scheinheilige Inkonsistenzen in der Integrationspolitik der FPÖ hin und fordert diese auf, ihre eigenen Standards zu erfüllen.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Andreas Arthur Spanring vom FPÖ den Asyl- und Migrationspakt, den er als gescheiterte Politik der Regierung ansieht. Er stellt infrage, warum Weihnachtsmärkte von der Polizei geschützt werden müssen und argumentiert, dass die österreichische und europäische Politik naive Zuwanderung fördert, ohne die Grenzen effektiv zu sichern. Spanring plädiert für einen Systemwechsel, bei dem die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung im Vordergrund stehen.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In der Rede kritisiert Christoph Thoma von der ÖVP die FPÖ für ihren Umgang mit dem Begriff "Remigration" und ihre rhetorischen Strategien im Parlament, die er als populistisch und rein auf Machtgewinn fokussiert ansieht. Er lobt die Bemühungen der ÖVP und der Europäischen Kommission, ein starkes und geordnetes Asylsystem zu etablieren, und hebt den Einsatz Österreichs auf europäischer Ebene hervor. Thoma betont zudem die Bedeutung von Fakten und Gesetzen in der Asylpolitik, im Gegensatz zu den Schlagworten der FPÖ.
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02.06.2026

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Claudia Hauschildt-Buschberger von den Grünen unterstützt die Obsorgeübertragung zur Schließung einer Schutzlücke und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch die Praxis der Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen als unpräzise und potenziell traumatisierend. Sie betont die Wichtigkeit europäischer Zusammenarbeit und rechtlicher Standards im Umgang mit Flüchtlingen und Einwanderern. Abschließend plädiert sie für die Einhaltung internationaler Menschenrechtsverpflichtungen.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

02.06.2026

Günter Pröller kritisiert die Änderungen im Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz sowie im Ausländerbeschäftigungsgesetz. Er sieht die Erleichterungen bei der Familienzusammenführung als Teil einer verfehlten Asylpolitik und lehnt die neuen Regelungen zur Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ab, da sie aus seiner Sicht zu mehr Bürokratie führen und Missbrauch begünstigen könnten.
leidenschaftlichformalüberzeugendpessimistischargumentativpräzisedestruktivintensiv

02.06.2026

In ihrer Rede äußert Claudia Hauschildt-Buschberger Bedenken bezüglich der gesetzlichen Änderungen zur Familienzusammenführung im Rahmen des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes. Sie kritisiert, dass durch die Verschiebung des Familiennachzugs aus dem Asylgesetz unterschiedliche Aufenthaltstitel innerhalb einer Familie entstehen könnten, was zu Unsicherheit statt Stabilität führt. Sie betont zudem, dass die befristeten Aufenthaltstitel mehr Bürokratie und Unsicherheit verursachen, was Integration erschwert, da eine realistische Zukunftsperspektive fehlt.
leidenschaftlichformalüberzeugendargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

19.05.2026 - 4 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Abgeordneter Dominik Oberhofer (NEOS) betont die Bedeutung von Migrant:innen im österreichischen Arbeitsmarkt, insbesondere im Tourismus, und kritisiert die FPÖ für ihre restriktive Migrationspolitik. Er hebt hervor, dass ohne ausländische Arbeitskräfte das wirtschaftliche System zusammenbrechen würde, während die FPÖ lieber populistisch polemisiere, statt an echten Lösungen im Europarat mitzuwirken.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischerzählendkonstruktivintensiv

19.05.2026 - 7 minuten

In der Rede von Abgeordneter Dr. Alma Zadić wird die Einführung von Quoten für die Familienzusammenführung kritisiert, da sie das Wiedersehen von Familien erschwert, insbesondere wenn die Betroffenen bereits in Österreich arbeiten und Steuern zahlen. Sie bemängelt insbesondere, dass Asylberechtigte, die ihre Familien nachholen möchten, durch die neuen Quotenregelungen gehindert werden. Außerdem kritisiert sie die Integration von Maßnahmen, die nicht in der EU-Richtlinie vorgesehen sind, und die fehlende Vorbereitungszeit der Regierung in diesem Bereich.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

19.05.2026 - 5 minuten

Abgeordnete Mag. Agnes Sirkka Prammer begrüßt die Einführung rechtlicher und persönlicher Vertretung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, bedauert jedoch die Abschwächung von rechtsstaatlichen Standards bei der Umsetzung von EU-Vorgaben zur Familienzusammenführung. Sie kritisiert, dass Österreich EU-Recht unterläuft und mahnt, dass die Änderungen im Verwaltungsrecht unnötig und schädlich für den Rechtsstaat seien.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

19.05.2026 - 5 minuten

Der Abgeordnete Markus Leinfellner kritisiert den Beschluss als einen Schritt in Richtung Kontrollverlust und Belastung für die österreichische Bevölkerung, anstatt Sicherheit zu gewährleisten. Er fordert eine härtere Asylpolitik und spricht sich gegen das beschlossene Paket aus, das er als faulen Kompromiss bezeichnet, der keine nachhaltigen Lösungen für die Herausforderungen der Migration biete.
leidenschaftlichformalüberzeugendpessimistischargumentativpräzisedestruktivintensiv

19.05.2026 - 17 minuten

In seiner Rede kritisiert Abgeordneter Mag. Gernot Darmann den Beschluss zur Erleichterung der Familienzusammenführung, insbesondere die Einführung der "Rot-Weiß-Rot – Karte plus" und die Quotenregelung. Er argumentiert, dass eine solche Regelung die österreichische Bevölkerung täuscht und die Verantwortung Österreichs untergräbt, indem sie einen „verantwortungslosen Bluff“ darstelle, der nach der nächsten Nationalratswahl Probleme verursachen werde.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativchaotischunhöflichdestruktivintensiv

19.05.2026 - 17 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Mag. Gernot Darmann von der FPÖ kritisiert den EU-Asyl- und Migrationspakt scharf, indem er ihn als Instrument zur Förderung illegaler Massenmigration und importierter Kriminalität bezeichnet. Er wirft der Regierung vor, die Interessen der österreichischen Bevölkerung zu vernachlässigen, indem illegale Migration legalisiert und der Schlepperkriminalität Vorschub geleistet wird. Darmann plädiert für einen Asylstopp und Remigration, während er die Maßnahmen der Regierung als Täuschung und Nachteil für die nationale Sicherheit darstellt.
leidenschaftlichformalüberzeugendpessimistischargumentativpräziseunhöflichdestruktivintensiv

19.05.2026 - 11 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Es tut mir leid, aber die bereitgestellte Rede von Abgeordneten Mag. Ernst Gödl enthält nur die Einleitung und Hinweise auf Zwischenrufe, aber keinen inhaltlichen Beitrag oder Aussagen. Daher ist es nicht möglich, den Inhalt der Rede zusammenzufassen.
formal

19.05.2026 - 5 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Christian Oxonitsch äußerte sich kritisch über die Nutzung von Begriffen wie „Messermigration“ und betonte die Notwendigkeit, internationale Werte wie Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit in der Migrationsdebatte zu wahren. Er hob die Bedeutung einer geordneten europäischen Migrationspolitik hervor, die Schutz für Flüchtlinge bietet und gemeinsame Regeln schafft. Schließlich brachte er einen Antrag zur Obsorge für unbegleitete Minderjährige ein und betonte, dass Österreich hierbei maximale europäische Standards anstrebt.
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19.05.2026 - 4 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Elisabeth Heiß von der FPÖ kritisiert die aktuellen Asyl- und Migrationspolitiken in Österreich und der EU und bezeichnet sie als unzureichend und gefährlich für die innere Sicherheit. Sie fordert eine härtere Linie mit Maßnahmen wie Remigration, konsequente Abschiebungen strafrechtlich verurteilter Migranten und einen Stopp der Massenmigration. Sie wirft der Regierung vor, ihre Anträge zu ignorieren und fordert Unterstützung für ein entschiedenes "Nein" zum EU-Migrationspakt.
leidenschaftlichformalüberzeugendpessimistischargumentativpräziseunhöflichdestruktivintensiv

19.05.2026 - 6 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In ihrer Rede betont Abgeordnete Mag. Sophie Marie Wotschke (NEOS) die Notwendigkeit, das Asyl- und Migrationssystem durch den EU-Migrationspakt effizienter zu gestalten. Sie spricht über die Verkürzung der Asylverfahren, die Verbesserungen bei Rückführungen und die neuen Regelungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Ziel ist es, die Verfahren zu beschleunigen und gerechter zu gestalten, was laut Wotschke insbesondere die FPÖ nicht unterstützen würde.
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19.05.2026 - 14 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Bundesminister Gerhard Karner sprach in seiner Rede über die nationale Umsetzung des neuen europäischen Asylpakts. Er betonte die Notwendigkeit strenger Asylgesetze, um Missbrauch zu verhindern und Überlastungen im System zu vermeiden, und hob die Bemühungen an den EU-Außengrenzen hervor. Zudem verteidigte er den Stopp des Familiennachzugs als Maßnahme zum Schutz der österreichischen Systeme und forderte Unterstützung für die beschlossenen Änderungen.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

19.05.2026 - 7 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Christian Lausch von der FPÖ die Abschiebungspolitik des Innenministers, indem er argumentiert, dass kriminelle Ausländer oft nicht wie behauptet abgeschoben werden, sondern schnell wieder inhaftiert werden. Er bemängelt zudem die widersprüchlichen Signale der Regierung, die einerseits über Abschiebungen sprechen, andererseits aber Deutschkurse für verurteilte Straftäter anbieten. Schließlich fordert er Neuwahlen und die Ablösung der aktuellen Regierungsverantwortlichen.
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19.05.2026 - 4 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Abgeordneter Robert Laimer (SPÖ) betont die Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb der EU und fordert klare Regeln zur Bewältigung der Migrationskrise. Er kritisiert die bisherige Untätigkeit und populistische Ansätze und hebt die Verantwortung der Regierung hervor, pragmatische Lösungen zu finden, um das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat wiederherzustellen.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

19.05.2026 - 7 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Bundesministerin Dr. Anna Sporrer betont in ihrer Rede die Wichtigkeit des Schutzes und der Rechte von Kindern, insbesondere unbegleiteter Minderjähriger auf der Flucht. Sie kritisiert die Verharmlosung von Gewalt gegen Kinder und stellt klar, dass die geplante rechtliche Neuerung eine bessere und schnellere Unterstützung dieser Kinder in Österreich ermöglicht, indem die Zuständigkeit direkt den Kinder- und Jugendhilfeträgern übertragen wird. Zudem klärt sie Missverständnisse in Bezug auf die Anzahl ausländischer Häftlinge und spricht über die Notwendigkeit von Deutschkursen für Insassen nicht-österreichischer Herkunft.
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19.05.2026 - 6 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Abgeordneter Maximilian Köllner von der SPÖ kritisiert die FPÖ für ihren Umgang mit Migration und Integration, betont die Bedeutung des neuen gemeinsamen europäischen Asylsystems zur besseren Verteilung und Beschleunigung von Asylverfahren und fordert eine Rückkehr zu einer respektvollen Sprache im politischen Diskurs. Er hebt hervor, dass die FPÖ kein Interesse an echten Lösungen habe und betont die Leistungen Österreichs in der Flüchtlingspolitik.
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19.05.2026 - 7 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In ihrer Rede kritisiert Abgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch (FPÖ) den europäischen Migrations- und Asylpakt und betont, dass dieser die Probleme Österreichs nicht lösen, sondern verschlechtern werde. Sie hebt die ihrer Meinung nach erfolgreichen Maßnahmen von Herbert Kickl zur Reduzierung der Asylantragszahlen in seiner Amtszeit hervor und plädiert stattdessen für eine Politik der Rückwanderung, die sie als notwendige Wende ansieht, während sie die aktuelle Regierung für mangelnde Fortschritte und die Belastung des Sozialsystems verantwortlich macht.
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19.05.2026 - 5 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Abgeordnete Melanie Erasim von der SPÖ betont in ihrer Rede die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Asylverfahren in der EU, um Fairness und gemeinsame Verantwortung bei der Migration zu gewährleisten. Sie kritisiert die FPÖ für ihre nationalistische Haltung und das Schüren von Chaos, um politischen Profit zu ziehen. Erasim argumentiert, dass nur ein gemeinsames europäisches System den Herausforderungen der Migration gerecht werden kann.
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19.05.2026 - 5 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ) betont in ihrer Rede die Notwendigkeit der Reform des Asylsystems auf europäischer Ebene, kritisiert die FPÖ für das Schüren von Ängsten und das Fehlen konstruktiver Lösungsvorschläge. Sie beschreibt die geplanten Maßnahmen, wie die faire Verteilung von Schutzsuchenden und schnellere Asylverfahren, und hebt besonders die verbesserte Obsorge für unbegleitete Kinder hervor, die einen wichtigen Schritt im Kinderschutz darstellt.
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19.05.2026 - 11 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede äußerte Abgeordneter Ernst Gödl (ÖVP) Kritik an der FPÖ, insbesondere an Abgeordneter Belakowitsch, hinsichtlich deren Haltung zur Verschärfung des Asylrechts. Er betont, dass die Mehrheit der Personen in der Grundversorgung ukrainische Vertriebene sind und nicht Asylwerber, und plädiert für Zusammenarbeit, um die Asylpolitik zu verbessern. Gödl zeigt sich enttäuscht über die mangelnde Unterstützung der FPÖ bei diesen Maßnahmen, die aus seiner Sicht im Interesse Österreichs und Europas sind.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

19.05.2026 - 11 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In der Rede kritisiert Herbert Kickl die europäische Asyl- und Migrationspolitik und hebt Dänemark als positives Beispiel hervor. Er verteidigt Ungarns Maßnahmen zum Grenzschutz und verurteilt das Resettlement-Programm der EU als Perversion des Systems, bei dem Länder finanziell dafür belohnt werden, Flüchtlinge aufzunehmen. Zudem äußert er sich kritisch über die konsequente Sanktionierung von Fehlverhalten und wirft der politischen Linken vor, Kinderrechte selektiv zu behandeln.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativchaotischunhöflichdestruktivintensiv

19.05.2026 - 6 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
In seiner Rede kritisiert Yannick Shetty von den NEOS den FPÖ-Politiker Herbert Kickl für dessen nostalgische Haltung zur körperlichen Züchtigung in der Erziehung und wirft ihm vor, während seiner Amtszeit als Innenminister eitel gehandelt und sich mehr mit persönlichen Projekten als mit der eigentlichen Arbeit beschäftigt zu haben. Shetty argumentiert zudem, dass die Vorwürfe der FPÖ hinsichtlich hoher Asylzahlen unter der aktuellen Regierung unbegründet sind, und betont, dass die von der Regierung vorgelegten Gesetze eine verantwortungsvolle Herangehensweise an Migrationsfragen darstellen.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischargumentativchaotischkonstruktivintensiv

19.05.2026 - 7 minuten

Abgeordnete Dr. Susanne Fürst (FPÖ) kritisiert den Beschluss, indem sie behauptet, dass die Maßnahmen zur Erleichterung der Familienzusammenführung und die Einführung der "Rot-Weiß-Rot – Karte plus" die unkontrollierte Einwanderung fördern und die öffentliche Sicherheit gefährden würden. Sie befürchtet, dass die erleichterten Bedingungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge die Sogwirkung verstärken und mehr Einwanderer anziehen.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativchaotischunhöflichdestruktivintensiv

19.05.2026 - 5 minuten

Abgeordnete Johanna Jachs betont in ihrer Rede die Einführung der Obsorge für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ab dem ersten Tag, wodurch diese sofort rechtlich vertreten sind, ohne ein langes gerichtliches Verfahren abzuwarten. Dies schließt eine bestehende Lücke, da Kinder und Jugendliche so unmittelbar Verträge abschließen und medizinische Einwilligungen geben können. Zudem spricht sie einen Abänderungsantrag an, der geringfügige Anpassungen vorsieht, wie die Ermöglichung der Onlineantragstellung bei bestimmten Verfahren und Verbesserungen bei den Übergangsregelungen zum Familiennachzug.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

19.05.2026 - 5 minuten

Abgeordnete Margreth Falkner hebt in ihrer Rede hervor, dass die Gesetzesänderungen klare und schnellere Verfahren schaffen, insbesondere durch die Einführung einer verbindlichen Entscheidungsfrist von 90 Tagen für Aufenthaltstitelanträge. Sie betont, dass Regelungen zum Arbeitgeberwechsel fairer gestaltet werden und die neue Quotenregelung für den Familiennachzug ein steuerbares System ermöglicht, das sich an den tatsächlichen Kapazitäten Österreichs orientiert.
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Dokumente
Gesetzestext
Beschlussformel NR
Beschlussformel BR

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