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Lebensmittelbewirtschaftungsgesetz 1997
25.02.2026
Gesundheit und ErnährungInneres und RechtLand- und Forstwirtschaft

Kurz gesagt

Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, das Lebensmittelbewirtschaftungsgesetz zu ändern, um Maßnahmen zur Sicherung der Lebensmittelproduktion und -versorgung zu verbessern, inklusive neuer Regelungen zur strategischen Bevorratung und Datenverarbeitung für Krisenfälle.

Ausführlicher

Der österreichische Nationalrat hat ein Gesetz zur Sicherung der Lebensmittelversorgung geändert. Es erlaubt der Regierung, in Krisenfällen Maßnahmen zu ergreifen, um die Produktion und Bereitstellung von Lebensmitteln sicherzustellen. Der zuständige Minister kann bei drohenden Versorgungsausfällen notwendige Schritte setzen, wenn diese nicht anders bewältigt werden können.

Ein wichtiger Aspekt ist die vorsorgliche Lagerhaltung von Lebensmitteln, sowohl durch den Staat als auch durch private Unternehmen. Der Staat kann private Firmen verpflichten, Vorräte anzulegen, wobei die Lagerung und die Entschädigung für deren Aufwand geregelt werden. Zudem können geplante Maßnahmen der Bevölkerung und Unternehmen auf der Webseite des Ministeriums mitgeteilt werden, um Transparenz und Vorbereitung zu gewährleisten.

Im Falle von Vermögensnachteilen aufgrund dieser Maßnahmen gibt es ein Entschädigungssystem. Entschädigungen werden für tatsächliche finanzielle Verluste gewährt, aber nicht für entgangenen Gewinn oder höhere Gewalt. Betroffene können die Entschädigung bei einem Landesgericht anfechten. 

Schließlich wird die Datenschutzgrundverordnung berücksichtigt, indem Daten über Unternehmen nur zur Durchführung und Planung der Maßnahmen genutzt werden dürfen, jedoch immer im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.

Klassifizierungen

Gesundheit und Ernährung

Ernährung & Lebensmittelsicherheit

Inneres und Recht

Verwaltungsrecht & Behördenorganisation, Datenschutz & Informationsfreiheit

Land- und Forstwirtschaft

Ernährungssouveränität & Direktvermarktung

Schlagwörter

Datenschutz, Ernährungssouveränität, Krisenmanagement, Lebensmittelproduktion, Lebensmittelversorgung, Transparenz, Verwaltungsrecht, Vorratshaltung

Reden
Eine Übersicht der Reden von Abgeordneten zu diesem Beschluss im Nationalrat. Die Pro- und Contra-Daten sind dem Datensatz des Parlaments entnommen und entsprechen nicht zwangsläufig dem Abstimmungsverhalten der Partei.

24.02.2026 - 4 minuten

Bezug zu Beschluss in Rede mittels KI nicht auffindbar
Abgeordneter Albert Royer (FPÖ) kritisiert die anhaltenden Herausforderungen für die Landwirtschaft, einschließlich strenger Bürokratie, sinkender Preise und internationaler Abkommen wie Mercosur, die die Landwirte belasten. Er fordert mehr Unterstützung für die Bauern, insbesondere durch eine lückenlose Herkunftskennzeichnung und weniger bürokratischen Aufwand. Royer warnt, dass die österreichische Landwirtschaft in einer Krise verwundbar sei, wenn diese Themen nicht angegangen werden.
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24.02.2026 - 9 minuten

Der Abgeordnete Georg Strasser lobte die Zusammenarbeit innerhalb der Koalition und betonte die Wichtigkeit der Gesetzesänderung zur Sicherung der Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten. Er hob hervor, dass das Gesetz vorsieht, dass der Bundesminister Maßnahmen für die langfristige Krisenvorsorge und Ernährungssouveränität ergreifen kann, einschließlich der strategischen Vorratshaltung. Strasser unterstützte auch den Abänderungsantrag, der zusätzliche Vorsorgemaßnahmen und Regelungen zur Entschädigung regelt.
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24.02.2026 - 4 minuten

Abgeordneter Ing. Josef Hechenberger betont die Bedeutung des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes 1997, da es die Krisenvorsorge stärkt und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gewährleistet. Er unterstreicht die Notwendigkeit, rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, um in Krisenzeiten vorbereitet zu sein, und appelliert an eine faire Partnerschaft mit den Landwirten, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.
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24.02.2026 - 4 minuten

Elisabeth Feichtinger betont die Bedeutung des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes als Sicherheitsnetz zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung in Krisensituationen. Sie erklärt, dass das Gesetz auf Vorsorge und Lenkungsmaßnahmen basiert: Die Regierung kann Lagerbestände abfragen und im Bedarfsfall die faire Verteilung der Lebensmittel sicherstellen, während spekulative Preisspitzen durch eine Preisregulierung vermieden werden sollen.
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24.02.2026 - 7 minuten

Der Bundesminister Norbert Totschnig erläutert die Neuerungen des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes, das Maßnahmen zur Sicherung der Lebensmittelversorgung in Krisensituationen vorsieht. Es ermöglicht strategische Vorratshaltung und verpflichtet private Unternehmen zur Lagerhaltung, wobei Entschädigungen vorgesehen sind. Zudem wurden die Entschädigungsregelungen präzisiert und die Gültigkeit des Gesetzes bis Ende 2035 verlängert.
ruhigformalüberzeugendoptimistischpräzisehöflichkonstruktiv

24.02.2026 - 3 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Ing. Johann Weber, dass die Novelle des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes einen wichtigen rechtlichen Rahmen schafft, um die Versorgung der Bevölkerung in Krisenfällen zu sichern. Er hebt hervor, dass staatliche Vorsorgemaßnahmen, strategische Vorratshaltung und die Koordinierung durch Bund und Länder zentral sind, um die Resilienz Österreichs gegenüber möglichen Krisenszenarien zu stärken.
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24.02.2026 - 3 minuten

Die Abgeordnete Karin Doppelbauer betont die strategische Wichtigkeit des erneuerten Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes, da es der Regierung in Krisenzeiten klare Handlungsoptionen bietet, um die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln in Österreich sicherzustellen. Sie hebt die Verbesserungen im Gesetz hervor, insbesondere im Hinblick auf die Einbindung der Biolandwirtschaft und die Förderung von klimaresistenten Sorten zur Steigerung der Resilienz der Lebensmittelproduktion.
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24.02.2026 - 2 minuten

Abgeordnete Bettina Zopf betont in ihrer Rede die Wichtigkeit der Versorgungssicherheit und unterstützt die Gesetzesänderung, die dem Staat erlaubt, vorausschauend Lebensmittel und Trinkwasser zu lagern. Sie hebt hervor, dass das Gesetz nun präventive Maßnahmen ermöglicht, um in Krisenzeiten die Versorgung sicherzustellen.
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24.02.2026 - 4 minuten

In seiner Rede zur Änderung des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes kritisiert Abgeordneter Alois Kainz die mangelnde Vorbereitung und die unzureichende Strategie der Regierung in Bezug auf die Lebensmittelversorgungssicherheit. Er lobt jedoch, dass einige Forderungen der FPÖ in der Novelle aufgenommen wurden, und betont die Verantwortung der Freiheitlichen für die Versorgungssicherheit, weswegen sie der Änderung zustimmen.
leidenschaftlichüberzeugendargumentativpräzisekonstruktivintensiv

24.02.2026 - 4 minuten

Abgeordneter Bernhard Höfler hebt die Wichtigkeit des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes hervor und vergleicht es mit einem "Krisenwerkzeug" für Notfälle. Er betont die Notwendigkeit von Transparenz, sozialem Schutz und klaren Grenzen bei der Umsetzung, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten fair behandelt werden und der Rechtsstaat in Krisenzeiten seine Funktion erfüllt.
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24.02.2026 - 5 minuten

Abgeordneter Peter Schmiedlechner (FPÖ) begrüßt die Überarbeitung des Lebensmittelbewirtschaftungsgesetzes als wichtiges Instrument, um in Krisenfällen die Lebensmittelversorgung zu sichern, kritisiert jedoch die Ausweitung der Kompetenzen der Agrarmarkt Austria (AMA), da dies zu mehr Bürokratie führen könnte. Er fordert eine Demokratisierung der AMA durch den Einbezug aller im Nationalrat vertretenen Parteien in den Verwaltungsrat, um Transparenz und Mitbestimmung zu gewährleisten.
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24.02.2026 - 6 minuten

In ihrer Rede betont Abgeordnete Olga Voglauer, dass das beschlossene Gesetz zur Lebensmittelbewirtschaftung wichtig ist, um rechtzeitig auf Krisen reagieren und Lenkungs- und Vorsorgemaßnahmen ergreifen zu können. Sie lobt, dass die Stellungnahmen, zum Beispiel von der Arbeiterkammer, die Klarheit und Transparenz des Gesetzes verbessert haben, indem Verordnungen sowohl im Bundeslenkungsausschuss als auch im Hauptausschuss des Parlaments diskutiert werden können.
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Dokumente
Gesetzestext
Beschlussformel NR

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