Logo

parlament.fyi ist Österreichs erste KI-basierte Plattform über Politik. Künstliche Intelligenz fasst Beschlüsse und Reden aus dem Nationalrat einfach zusammen und liefert kompakte Analysen zu Sprachmustern und Argumenten der Parteien. Ergebnisse aus der Politik werden damit für alle leichter zugänglich und transparent.

Einkommensteuergesetz 1988
21.01.2026
Budget und Finanzen

Kurz gesagt

Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, dass bestimmte Zuschläge für Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen sowie Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit bis zu 400 Euro monatlich steuerfrei sind und für die ersten 15 Überstunden im Monat bis zu 170 Euro steuerfrei sein können, wobei diese Regelungen ab 2026 gelten.

Ausführlicher

Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, das Einkommensteuergesetz 1988 zu ändern. Eine der wesentlichen Änderungen betrifft die Steuerfreiheit von bestimmten Zuschlägen. Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen sowie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind nun bis zu einem Betrag von 400 Euro pro Monat steuerfrei. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer, die solche Zuschläge erhalten, bis zu dieser Grenze keine Steuern darauf zahlen müssen.

Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Steuerfreiheit von Überstundenzuschlägen. Für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 31. Dezember 2025 beginnen und vor dem 1. Januar 2027 enden, sind die Zuschläge für die ersten 15 Überstunden im Monat bis zu 50% des Grundlohnes, jedoch insgesamt höchstens 170 Euro, steuerfrei. Falls diese Regelungen noch nicht berücksichtigt wurden, müssen Arbeitgeber eine Nachberechnung bis spätestens 31. Mai 2026 durchführen, sofern dies technisch und organisatorisch möglich ist.

Zusätzlich wurde die Frist für bestimmte steuerliche Regelungen um ein Jahr verlängert. Dies betrifft die Anwendung von Steuerbefreiungen, die nun bis zum 31. Dezember 2026 gelten. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass sie die neuen Bestimmungen rechtzeitig umsetzen, um von den Steuererleichterungen zu profitieren.

Klassifizierungen

Budget und Finanzen

Steuern & Abgaben

Schlagwörter

Einkommensteuer, Finanzpolitik, Steuergesetz

Reden
Eine Übersicht der Reden von Abgeordneten zu diesem Beschluss im Nationalrat. Die Pro- und Contra-Daten sind dem Datensatz des Parlaments entnommen und entsprechen nicht zwangsläufig dem Abstimmungsverhalten der Partei.

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede betont Bundesminister Dr. Markus Marterbauer die Klarstellung der Steuerfreiheit für Feiertagsarbeitsentgelt, um eine einheitliche steuerliche Behandlung zu gewährleisten, was etwa 40 Millionen Euro pro Jahr kostet. Er erläutert, dass die Überstundenbegünstigung keine Schlechterstellung darstellt, sondern eine schrittweise Rückführung auf das Niveau von 2023 erfolgt, mit einem Freibetrag von 170 Euro für 15 Überstunden im Jahr 2026, was budgetäre Kosten von 105 Millionen Euro verursacht.
ruhigformalüberzeugendpräzisehöflichkonstruktiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter MMag. Markus Hofer die Bedeutung der Änderungen im Einkommensteuergesetz 1988, insbesondere die Steuerfreiheit von Zuschlägen für Überstunden, als Anreiz für Arbeitnehmer, mehr Leistung zu erbringen. Er lobt die Einführung eines Anreizsystems, das sowohl die Mitarbeiter entlastet als auch die Wirtschaft fördert, und unterstützt die Regelungen als Teil einer umfassenderen Strategie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In ihrer Rede äußert Abgeordnete Petra Bayr Bedenken, dass die Änderungen im Einkommensteuergesetz strukturell Männer bevorzugen, insbesondere durch die Steuerfreiheit von Überstundenzuschlägen. Sie betont, dass das Steuersystem zwar gesellschaftlichen Ausgleich schaffen soll, jedoch allein nicht ausreicht, um den Gender-Pay-Gap zu schließen, und dass zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, um strukturelle Benachteiligungen von Frauen zu adressieren.
leidenschaftlichformalüberzeugendargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Andreas Ottenschläger die steuerliche Entlastung von Überstunden und Feiertagszuschlägen, die durch die Änderung des Einkommensteuergesetzes eingeführt wird. Er hebt hervor, dass Überstunden bis zu 15 Stunden im Monat und maximal 170 Euro steuerfrei sein sollen, während Feiertagszuschläge bis zu 400 Euro steuerfrei sind. Diese Maßnahmen sollen Anreize schaffen, um den Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen zu adressieren und den wirtschaftlichen Aufschwung zu unterstützen.
formalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktiv

20.01.2026 - 3 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Gabriel Obernosterer, dass die Änderungen im Einkommensteuergesetz 1988 eine Belohnung für jene darstellen, die bereit sind, Überstunden zu leisten oder am Wochenende zu arbeiten. Er argumentiert, dass die steuerliche Begünstigung von Überstunden und Feiertagszuschlägen eine Anerkennung der Leistung sei und keine Benachteiligung für bestimmte Gruppen darstelle. Obernosterer fordert, dass diese Maßnahme nicht als Neiddebatte betrachtet werden sollte, sondern als ein Schritt zur Honorierung von Mehrarbeit.
leidenschaftlichüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

20.01.2026 - 3 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Mag. Andreas Hanger die Bedeutung der steuerlichen Entlastung für Arbeitnehmer, die Feiertagsarbeit leisten oder Überstunden machen. Er unterstützt die Änderung des Einkommensteuergesetzes, die bestimmte Zuschläge bis zu 400 Euro steuerfrei stellt, und sieht darin eine Anerkennung und Motivation für die Leistungsbereitschaft dieser Arbeitnehmergruppen. Hanger plädiert dafür, die Diskussion um diese Entlastungen nicht unnötig zu verkomplizieren.
formalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede kritisiert Abgeordneter Mag. Dr. Jakob Schwarz die Ausweitung der Steuerbefreiung für Überstundenzuschläge, da sie hauptsächlich den einkommensstärksten Haushalten zugutekommt und die Verteilungswirkung ungleich ist. Er bedauert, dass die Regierung die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung der Maßnahme nicht durchgeführt hat, was die ungleiche Verteilung der Vorteile verdeutlicht hätte. Schwarz unterstützt jedoch die Begünstigung der Feiertagszuschläge und die Verlängerung der Übergangsfristen für Phantom-Shares.
formalüberzeugendargumentativpräzisekonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Johannes Gasser die Bedeutung des neuen Gesetzesbeschlusses, der steuerliche Erleichterungen für Überstunden und Arbeiten an Feiertagen vorsieht. Er hebt hervor, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, die Leistung von Arbeitnehmern, die mehr arbeiten als notwendig, zu honorieren und wertzuschätzen. Gasser argumentiert, dass das Steuersystem so gestaltet sein sollte, dass es Mehrarbeit nicht bestraft, sondern motiviert, um Wohlstand und Wachstum zu fördern.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisehöflichkonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede kritisiert Abgeordneter Maximilian Linder die Änderungen im Einkommensteuergesetz 1988, insbesondere die Reduzierung der Steuerfreiheit für Überstundenzuschläge von zuvor 200 Euro auf 170 Euro, was er als Schlechterstellung der Arbeitnehmer ansieht. Er bemängelt zudem die bürokratischen Herausforderungen, die durch die zeitlich begrenzte Gültigkeit der neuen Regelungen entstehen, da Arbeitgeber ihre Lohnverrechnungsprogramme mehrfach umstellen müssen.
leidenschaftlichformalüberzeugendpessimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede kritisiert Abgeordneter Michael Fürtbauer die Änderungen des Einkommensteuergesetzes 1988, insbesondere die Regelungen zur Steuerfreiheit von Überstundenzuschlägen. Er bemängelt, dass die Steuerfreigrenze für Überstundenzuschläge im Jahr 2026 niedriger ist als im Jahr 2025 und dass die 400-Euro-Grenze für Sonn- und Feiertagsarbeit keine echte Steuerfreiheit darstellt. Fürtbauer fordert eine unbürokratische und faire Steuerbefreiung für Überstunden sowie Sonn- und Feiertagsarbeit.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativpräzisedestruktivintensiv

20.01.2026 - 3 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Wolfgang Kocevar die Bedeutung der Steuerbefreiung für Feiertagsstunden, insbesondere für Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich sowie im Tourismus und in der Gastronomie. Er hebt hervor, dass diese Steuererleichterung eine wichtige Unterstützung und Wertschätzung für jene darstellt, die an Feiertagen arbeiten und somit einen wesentlichen Beitrag zur Gesellschaft leisten.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede betont Abgeordneter Maximilian Köllner die Bedeutung der Änderungen im Einkommensteuergesetz, insbesondere die dauerhafte Steuerfreiheit von Feiertagsarbeitsentgelten, um Arbeitnehmer nicht steuerlich zu benachteiligen. Zudem wird die steuerliche Begünstigung für Überstunden verlängert, wobei 2026 ein Freibetrag von 170 Euro für bis zu 15 Überstunden gilt, bevor ab 2027 die alte Regelung mit 120 Euro für maximal 10 Überstunden wieder greift.
leidenschaftlichformalüberzeugendoptimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede kritisiert Abgeordneter Mag. Markus Koza die Ausweitung der Steuerbegünstigung für Überstundenzuschläge von 10 auf 15 Stunden, da diese hauptsächlich Männern und der oberen Einkommenshälfte zugutekomme. Er fordert, dass Mehrstundenzuschläge bei Teilzeit steuerlich genauso behandelt werden wie Überstundenzuschläge bei Vollzeit, um mehr Geschlechtergerechtigkeit im Steuersystem zu erreichen. Koza schlägt vor, auf die Ausweitung der steuerfreien Überstunden bis Ende 2026 zu verzichten, da dies weder budget- noch arbeitsmarktpolitisch sinnvoll sei.
leidenschaftlichformalüberzeugendpessimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv

20.01.2026 - 4 minuten

In seiner Rede äußert sich Abgeordneter MMag. Alexander Petschnig kritisch zur Reduktion der Steuerfreiheit für Überstundenzuschläge von 18 auf 15 Stunden und von 200 auf 170 Euro, was er als Schlechterstellung der Arbeitnehmer in einem Höchststeuerland betrachtet. Er kritisiert den bürokratischen Aufwand, der durch die rückwirkende Umsetzung der Regelung entsteht, und bemängelt die fehlende Planungssicherheit durch die einjährige Befristung der Steuerbefreiung für Mitarbeiter in Start-ups.
leidenschaftlichüberzeugendpessimistischargumentativpräzisekonstruktivintensiv
Dokumente
Gesetzestext
Beschlussformel NR

Das benutzte Datenset wird vom Open Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und steht unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Das ursprüngliche Datenset kann hier abgerufen werden. Es wurden Zusammenfassungen und Verkürzungen untersützt durch künstliche Intelligenz vorgenommen. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Inhalte können durch KI-bedingte Änderungen oder Kürzungen ungenau oder fehlerhaft sein.

Partner, Förderer & Unterstützer
CMS Erste Stiftung Meine Abgeordneten Wiener Stadtwerke